crazy korea

Korea & Thailand Experience

 
17Dezember
2016

Abflug

Meine Reise hier in Korea endet heute. Nun sitze ich hier am Flughafen: tot müde in freudiger Erwartung bald abzuheben und Richtung Thailand zu fliegen. So traurig mein Abschied hier in Korea auch war. Und es war wirklich traurig. Ich habe viele Menschen ins Herz geschlossen. Wenn ich das nächste Mal in Asien bin, möchte ich l meine Freunde aus Taiwan besuchen. Ich habe die Mädels echt lieb gewonnen. Sei es beim gemeinsamen Dinner oder beim nächtlichen Clubaufenthalt. Am Wochenende passierte immer ein Wunder: alle Taiwanese Mädels verschwinden spurlos und tauchen manchmal Sonntagabend, manchmal aber auch Montagsmorgens wieder auf. Natürlich nicht alle. Die Ausnahmen waren unsere strebsamen Studenten, die aufmerksam zuhören, mitschreiben und die Nächte in der Bücherei verbringen. Somit gab es immer zwei Lager: die Partytüchtigen und die Büchereieulen. Wie auch immer. Geschlafen wurde meist bis in den Nachmittag. Eine weitere Eigenart ist mir leider auch nicht entgangen: Trinkkultur gilt zur jeder Tageszeit. Sei es zur Mittagszeit oder Abendstund. Gegen 7 Uhr abends waren die meisten in Anyang Rappelvoll.

Viele haben mich in den letzten Tagen gefragt, ob ich die Zeit n Korea genossen habe. Ob ich viel gesehen habe. Was meine besten Erinnerungen sind usw. Ich konnte und kann das nicht wirklich beantworte. Meine Zeit in Korea war wunderschön. Manchmal anstrengend (Wohnheimleben), manchmal herausfordernd (Sprachbarriere, Präsentationen mit koreanischen Studenten und lange Unitage). Manchmal unbeschreiblich schön (Natur, Freunde, Trips). Natürlich hatte ich meine Hochs und Tiefs. Vorallem das Wohnheimleben hat mich an meine Grenzen gebracht. Aber all dies erfüllt mich mit eins: Stolz. Stolz auf diese schönen Erinnerungen, die mir für immer bleiben. Und ich möchte Korea in 7 oder 8 Jahren noch einmal besuchen. Dieses Land hegt große Geheimnisse und verändert sich stetig. Die Gesellschaft wandelt sich. Die Politik muss sich verändern. Die Menschen sind unglaublich motiviert und optimistisch.

 

29November
2016

Ein bisschen Schnee, ein bisschen Nordkorea-Luft

Hallöchen, 

letztes Wochenende ging es für uns in den Norden. Wir waren an der Grenze zu Nordkorea. Fühlt sich an wie Katastophentourimus. Kann Ende November ziemlich kalt werden. Und ist alles in einem: ein komischer Ort. 

Unser Tag began früh, sehr früh - viel zu früh um 6 Uhr morgens. Naja, was man nicht alles tut. Man hat ja auch vorher 96.000 (umgerechnet 78€) Won in diese Tour investiert. Die Amis and Koreaner wissen halt wie man die Situation am besten nutzt. Jedenfalls die DMZ Tour ist aufjedenfall besser als die JSA-Tour (diese kostet nur 50.000 W). Also wenn ich jetzt über DMZ spreche: 
DMZ =  Demilitarized Zone (Im Bild roter Strich entlang der Grenze). 

Man merkt schnell: das hier ist kein normaler Tourismus. Man muss vorher ein Dokument unterschreiben nach dem Motto: Wenn man erschossen wird, ist niemand schuld außer die da. Die da im Norden. Bloß nicht provozieren wenn du einen von da siehst. Und schön den Befehlen gehorchen. 

 Es ist übrigens auch unmöglich eine individuelle Tour zu machen. Wegen den Landminien. Hier möchte ich gern unseren amerikanischen Soldaten/ Reiseführer zititeren: "Ab und zu fliegt auch mal ein Reh in die Luft. Das ist sehr interessant". In dieser Zone leben sehr viele Tiere. Es ist eine "unberührte" Zone, wo die Natur sich frei entfalten kann. Diese Zone beherbegt unterschiedliche Tiere, die friedlich miteinander leben. Wenigsten die Tiere wissen wie man friedlich lebt, wenn es die Menschen nicht wirklich kapieren. 

Für mich war dieser Ort eins: eigenartig. Es wirkt manchmal friedlich, manchmal verwüstet. Manchmal sieht man die Propaganda Stadt in Nordkorea. Manchmal sieht man einen nordkoreanischen Soldaten auf der anderen Seite von der Aussichtsplattform. Ich habe nur einen entdeckt. Im hohen Überwachungsturm auf der anderen Seite. Naja, es hat auch geschneit. Selbst Nordkoreaner ziehen da wärmere Plätze vor. Nur paar Südkoreaner die stehen gerne angewurzelt und starren in den Norden. Am Anfang dachte ich das wären Atrappen. Keine Bewegung. Gar nichts. Dabei hat es geschneit. Es war wirklich arschkalt. Während ich die Soldaten beim starren anstarrte, hüpfte ich vom rechten Fuß auf den linken. Irgendwann (nachdem jederman auch mal ein Foto hatte) durften wir in den Besprechungscontainer. Da werden ab und zu lange, laaaaaaaaaange Besprechungen gehalten. Die längste ging glaub ich über 16 Stunden. Dort standen zwei weitere Atrappen/Taekwondo-Profis/hochausgebildete Soldaten. Man durfte Fotos mit denen machen. Distanz halten ist dabei ganz wichtig. Um ehrlich zu sein: die waren furchterregend. Ich möchte ungern von denen zusammen gestaucht werden.

Wir haben uns auch die Zeit genommen, um den Tunnel made by Nordkorea zu erkunden. Laut Nordkorea gibt es um die 20 unterirdischen Tunnel, die bis nach Seoul reichen sollen. Südkorea hat bisher nur 4 entdeckt. Ob das stimmt. Naja, wer weiß das schon. Danach ging es für uns zur Dorosan Station. Dieser Ort hat mich am meisten beeindruckt. 

Diese Station steht für eine Wiedervereinigung. Man kann sogar ein Ticket nach Pjöngjang kaufen. Es ist die einzige Verbindung zu Nordkorea: die Zuggleise. Es sollte eigentlich ein Teil der Transibirischen Eisenbahn sein. Es gab sogar eine Fahrt nach Pjöngjang. Man findet sogar ein Teil der Berliner Mauer. Als Zeichen für eine mögliche Wiedervereinigung. Deutschland als Vorbild für eine mögliche Wiedervereinigung? Meiner Meinung nach würde dies nicht funktionieren. Zwischen beiden Ländern existiert eine riesen Kluft - wirtschaftlich und gesellschaftlich. Aber die Südkoreaner haben Hoffnung. Wobei die meisten an meiner Universität sind da weniger optimistisch und wollen auch keine Wiedervereinigung. Alles in einem war es eine tolle Erfahrung. 

Hier einpaar Eindrücke:

Ein Blick nach Nordkorea

Aussichtsplattform

 

Dorosan Station

 

 Da schütteln sich Süd- und Nordkorea die Hände. Das war die erste Zugfahrt von Südkorea nach Nordkorea. Derzeit unvorstellbar.

24November
2016

Endspurt...noch 23 Tage

So langsam nähert sich mein Korea-Aufenthalt dem Ende.  Ich habe hier eine tolle Zeit in Korea gehabt und neue Freunde gewonne. Wir werden uns auch nicht so schnell wiedersehen, da nicht jeder zurück nach Europa geht. Meine dänische Freundin hat ein bezahltes Praktikum in Australien gefunden. Meine holländischen Freunde haben auch ein neues Ziel gefunden. Schoki hat ein Praktikum in Hong-Kong gefunden und Rose geht nach Taiwan. Meine finnische Zimmergenossin – mit der ich auch am meisten Zeit verbracht habe – geht nach Prag. Wir haben vereinbart uns nach der Zeit irgendwo zwischen Prag und Aachen zu treffen. Ob das klappt. Mal schauen.


Jedenfalls habe ich nur noch 23 Tage. Morgen sind es dann 22 Tage. Wir stehen kurz vor der Exam-Phase. Ich muss noch 2 große Hausarbeiten abgeben. Und ich glaub es stehen noch 5 Präsentationen an. Endlich! Aber eins muss ich echt anmerken. Vorher hatte ich immer Panik auf Englisch zu präsentieren. Ich muss das vorher lange einstudieren, sonst kommt nur ein „ÄHH“..“EHMM“ „HMM“ heraus und ich werde schrecklich nervös. Derzeit habe ich keine Probleme damit komplexe Präsentationen auf Englisch vorzutragen. Die muss ich auch nicht mehr so lange einstudieren. Ich habe hier mehr Selbstbewusstsein gewonnen. Natürlich habe ich auch viele koreanische Freunde gefunden, die ich sehr vermissen werde. Am meisten meine tolle IChat Partnerin/Freundin/Trinkbuddy (am Liebsten Reisschnaps nicht Soju) Chan Su. Sie ist eine tolle Persönlichkeit und hat einen wunderbaren Charakter. Wir haben zusammen gelacht, geflucht und betrunken Hell-Subway getrotzt. Chin Chu wird mir auch sehr fehlen. Mit ihr konnte ich immer ab und an deutsch sprechen. Sie war für ca. 10 Monate in Deutschland (Köln) und versteht wirklich extrem viel. Es wird den Rahmen einwenig sprengen, wenn ich über all meine koreanischen Freunde/Bekannte/Trinkfreunde berichte. Manche werde ich bald wieder sehen. Zwei von meinem Bekannten haben sich für ein Auslandssemester in Aachen entschieden. Keon Hwa ist mein Ichat Partner und wird bald in Deutschland sein. Mal sehen wie es ihm gefällt.

So wieder zurück zur Uni. Neben meinen Hausarbeiten und Präsentationen, stehen natürlich noch zwei Klausuren an und paar Interviews. Sowie unser liebstes CCC-Video. Ich denke, die Zeit wird ziemlich rasch verfliegen. Morgen lernen wir Taekwondo. Leider, bin ich etwas krank und somit wird es mir etwas schwer fallen. Hier ist irgendwie jeder krank und dadurch verbreiten sich die Bazillen rasch. Ist hier auch ein Paradies im Dorm. Warm und trocken und kranke Menschen. Ist wie ein Karussell: „Wer war noch nicht, wer will nochmal?“.  Ich verbringe deswegen auch viel Zeit draußen. Ist ja auch sehenswerter. Klare Luft, bunte Bäume, kein Regen. Eine ganz neue Herbst-Erfahrung. Sonst ist mein Herbst meist nur verregnet und windig.

Der November ist aber auch ein heißer Monat. Nicht von den Temperaturen, sondern wegen den großen Events. Demonstrationen und der Sooneung-Uni Test. Ich finde es toll wie viele Studenten sich für die derzeitige Politik interessieren und für ihr Recht kämpfen. Die Geschichte hinter der derzeitigen Präsidentin ist auch äußerst prekär (Dazu mehr unten im Text).

In Korea steht die Welt still, wenn 17Jährige Highschool Studenten ihren Test ablegen. Es ist eine Art Eignungs-/Intelligenztest. Dein Ergebnis entscheidet über dein Leben. Wenn du ein hohes Ergebnis erzielst, kannst an einer Elite Universität (Sky-Universitäten) studieren. Dein Leben ist dann super duper. Du musst nur lernen alles auswendig zu lernen. Das ist nämlich das Problem in Korea. Es ist geht hier nur ums auswendig lernen. Merken, Merken, Merken. Studieren bis zum Burn out. Manche schlafen nur 3 Stunden in der Vorbereitungsphase. Täglich!. Was machen die? Naja, auswendig lernen. Korea liegt im Education-Index mit Finnland auf einer Ebene. Aber zu welchem Preis? Im November steigt die Zahl der Suizide in Korea. Es gibt Kaka-Talk Gruppen, die sich zum Selbstmord verabreden. Im November steigt die Zahl vor dem Test, nach dem Test und nach den Ergebnissen. Auf den Studenten lastet ein enormer Erwartungsdruck. Nach vielen unterschiedlichen Gesprächen habe ich den Eindruck gewonnen: Viele wollen einfach nur weg. Vorallem viele Frauen. Die hegen den Wunsch auszuwandern. Diese leben in einem Dilemma. Zwischen zwei Welten. Der modernen und der traditionellen Welt. Wo die Frau eine Aufgabe hatte: Mutter sein. Sexismus am Arbeitsplatz sind dabei keine Seltenheit. Zum Glück gibt es auch Ausnahmen. Leider nur selten. Und viel zu selten in den großen Unternehmen. Dabei will jeder in den großen Chaebol Unternehmen arbeiten. Es ist irgendwie eine frustrierende Gesellschaft. Ich bin dankbar für die Zeit in Korea, da ich ein Land kennen gelernt habe mit ihren guten und schlechten Seiten, mit vielen Problemen und mit jungen Menschen, die das Land verändern möchten. Es ist immer noch ein faszinierendes Land.   

Die Demos in Korea sind extrem wichtig. Die koreanische Geschichte zeigt immer eine Gesellschaft, die hochmotiviert ist und für ihre Rechte kämpft. Sei es während der Japanischen Kolonialzeit, im Korea-Krieg und während der Diktatur von Park Chung-Hee oder Choi Kyu-ha (wobei die Menschen hier ungern von einem Diktator sprechen. Ich finde aber wer eine Studenten Demonstration brutal und blutig niederschlägt. Ist aufjedenfall ein Diktator!)

Die amtierende Präsidentin Park Gyeu-Hye ist die Tochter von Park Chung-Hee (Diktator 1962-1979, Hingerichtet). Park Gyeu-Hye wuchs ohne ihre Eltern auf. Beide wurden hingerichtet. Sie traf eines Tages eine Frau, Choi Soon-Sil, eine Schamanin. Sie behauptet, dass sie mit Park Gyeu-Hyes toten Eltern Kontakt aufgenommen hätte. Choi Soon Sil wird zur treusten „Beraterin“ von der koreanischen Präsidentin. Choi Soon Sil ist die Tochter von Choi Tae-min. Dieser war die rechte Hand von Park Chung-Hee (Diktatur).

Choi Soon Sil ist außerdem eine intelligente und stinkereiche Business-Frau. Diese hat viele staatliche Dokumente erhalten, obwohl sie nichts mit der Regierung eigentlich zu tun hat. Sie hätte eigentlich kein Recht solche Dokumente einzusehen. Jedenfalls sagt man ihr nach: Sie würde die Entscheidungen treffen und nicht Gyeu-Hye. Die Präsidentin wird kontrolliert von einer Schamanengruppe…. Um dies mal auf die Spitze zu treiben: Korea wurde sowohl während Park Chung-Hee als auch während Gyeu-Hye von Schamanen beeinflusst. Ist das also keine richtige Demokratie? Menschen hier sind sauer. Sauer auf die Präsidentin. Sauer auf die Unternehmen (Chaebols). Unzufrieden mit der Politik und Gesellschaft. Die Menschen hier merken, das Unternehmen und staatliche Institutionen korrupt sind. Das fühlt sich leider an wie die Spitze des Eisbergs an. Die Suizide sind auch ein Grund. Aber auch das Schiffsunglück Sewol vor zwei Jahren war ein aufrüttelnder Event. Aufgrund von staatlichen Genehmigungen, die erkauft wurden, mussten 304 Menschen sterben darunter sehr viele Highschool Studenten. Was jetzt passiert ist nur logisch. Menschen sind sauer. Und nun ist das Limit erreicht.

Wer es bis hier hin geschafft hat. Gratulation! Nun bist du einwenig schlauer. Hoffe ich mal. Jedenfalls hier ein paar Fotos von meinem Wochenend Trip nach Incheon:

Gefunde in Itaewon. Ist das eine wirkliche Bäckerrei? Nein! Man findet nur 8 Brötchen. Unter Vollkorn versteht man hier eher Weizen. Also Brot ist eigentlich Toastbrot. Somit ist Weizen = Vollkorn = gesund , Toastbrot = brot 

Konditorei? Fehlanzeige. Vollkornbrot? Fehlanzeige. Vollkornbrot in Korea? Nur in Busan gefunden. In Seoul Fehlanzeige. Naja, muss ich mich halt mit meinem Kürbis Toastbrot, Bohnen Toastbrot und 5-Korn Toastbrot zufrieden geben. Weißes Toastbrot kommt nicht in meine Tüte.

14November
2016

Neue Woche, neues Glück

Herbstlich

Wenn man mit ca. 25 Mädels unter einem Dach lebt, kann dies zu ehrheblichen Spannungen führen. Manchmal ist es harmonisch und schön bis zu diesem einen Zeitpunkt. Es können verschiedene Auslöser sein. Entweder ist unser Badezimmer dreckig oder die Küche ist dreckig und man hat keine saubere Pfanne zum kochen. Wir haben garantiert 20 Pfannen. Manchmal stappeln die sich. Dreckig, klebrig und stinkig. Man muss sich einfach vorstellen: man wacht jeden Tag auf und findet die Küche wie nach einer riesen Hausparty wieder. Gut, kann man beheben. Aber dann merkt man, dass Jemand dein Zeug einfach benutzt ohne zu fragen. Wie oft habe ich schon eine leere Packung bei mir gefunden. Am Anfang habe ich mir nichts dabei gedacht, wenn meine neue Milch halb so voll ist (benutze ich meistens nur für meinen Kaffee) oder wenn dein Waschmittel aufeinmal leer ist. Zum Glück bin ich nicht das einzige Opfer. Auch andere beschweren sich darüber. Auch wenn man einen Verdacht hegt, meidet man bisher jegliche Konfrontation, um die Harmonie zu erhalten.. Mal sehen wie sich diese Woche entwickelt. Es bleiben uns noch 6 Wochen. Dies ist jedoch nicht der einzige Streitpunkt. Man lebt mit verschiedenen Kulturen und Persönlichkeiten zusammen. Manchmal ist es schwierig. Manchmal versucht man Probleme diplomatisch zu lösen. Manchmal jedoch muss man etwas härter durchgreifen. Mein Wohnheim Leben hat mich viel gelehrt und ich bin dankbar für diese Herausforderung. Ich hoffe nur, dass es hier nicht bald explodiert. Unser Schimmel-,Wasserproblem macht unser Zusammenleben nicht gerade einfacher. Somit muss man versuchen zu vermittlen oder einfach mal zeigen: Bis hier und nicht weiter. Wir kriegen das derzeit relativ gut hin. Aber mal schauen wie es sich in den nächsten Wochen weiterentwickelt. Es bleibt spannend. 

Am Freitag durften wir eine Choreographie zu einem Korean pop Song  (auch Kpop genannt) einstudieren. Nächsten Freitag wird dann ein Video davon gemacht. Na, herzlichen Glückwunsch das wird witzig. Jedenfalls erinnert uns dies an etwas, das wir vor langer, langer Zeit vergessen, vergraben und ignoriert haben. Unser finales Korea Video. Wir sollen ein Video drehen über unsere Erfahrung in Korea. Naja, wir haben ja noch ca. 5 Wochen^^

Am Freitag hatten wir in Korea auch Pepero Day. Also Peperos ist neben den Candly Day (14.Januar), Valentines Day (Februar), Samgyubsai Day (März), White Day (März), Black Day ( April, für Singles), Yellow Day oder Rose Day (Mai), Kiss Day (Juni), Silver Day, Green Day, Photo Day, Wine Day bla bla bla.. ein Tag der Liebenden.

Das hier sind Peperos (Sticks mit verschieden Geschmacksrichtungen)

Pepero Day wurde eingeführt von Lotte. Ein riesen Unternehmen in Korea. Es ist wirklich riesig. Wie ein Tintenfisch, dessen Tentakel in jede Industrie reichen. Es gibt Lotte Fast Food Kette, Supermarkt, Medizin, Hotel, Lebensmittel, Versicherung usw. (Canon und Fujifilm sind Teil von Lotte in Korea). Lotte wird auch als Jaebol betitelt. Das sind Unternehmen, die von einer Familie geführt werden. Samsung und Hyundai sind übrigens auch ein Jaebol. Deren Anteil am BIP (Bruttoinlandsprodukt) ist enorm. Sollte es diesen Unternehmen mal schlecht gehen, hat Korea ein riesen Wirtschaftsproblem. So nur mal als kleine Randinfo - wollte mal zeigen, dass ich hier auch was sinnvolles lerne :)  Das schöne am Pepero Tag ist natürlich die Schokolade, die man geschenkt bekommt. Zum Glück haben wir ein Fitnessstudio in der Uni, sonst wäre ich schon längst zum Klops mutiert. 

Mein Wochenende war schön durchgeplant. Shoki ist übrigens unsere kleine "Führerin". Sie liebt es Pläne auszuarbeiten und unseren Tagesablauf durchzuplanen. Sofie und ich folgten einfach nur Shoki am Wochenende. Wenn mich Jemand fragte: Was macht ihr am Wochenende? Meine Antwort dazu lautete immer: Frag Shoki. 
Also gut Samstag ging es zum "Prison (Gefängnis) Museum - Seodamemun Prison". Früher: Gyenogseoung Gamok. Wenn man diesen Ort besucht, wird einem klar wie brutal die japanische Koloniezeit in Korea war. Es war unmenschlich und brutal. Es ist immer wieder erstaunlich wleche Methoden sich Menschen einfallen lassen um Jemanden zu Tode zu quälen. Nach unserem Besuch im historischen Gefängnis, machten wir einen Ausflug zum Art Park in Anyang. Im Park findet man öfters ältere Menschen vor, die sich nach ihrer Hiking Tour betrinken und zur traditioneller Musik tanzen. Es ist immer wieder amüsant und erfrischend. Am Sonntag ging es nach Sincheon (Touristen-Hotspot) zum shoppen. Am Abend entspannten wir bei einem Bierchen am Han River. (Fotos folgen) Alles in einem sehr erfolgreich. Unser oberstes Ziel war es unserem Wohnheim zu entkommen.

Krebslandschaft Krebslandschaft vor der Flut Krebslandschaft vor der Flut

Das war Oido Island mit der wunderschönen Krebslandschaft vor der Flut und nach der Flut.

relaxing am Han River :) 

Museum

Museum - Gefängis während der japanischen Kolonialzeit (1905-1945)
leider, immer noch eine beliebte Foltermethode

Immernoch eine beliebte Foltemethode :(
Leider.

 

Es wird herbstlich hier :) Und die Bäume erstrahlen in einem knallen rot, pink und gelb. Auch das Wetter derzeit verwöhnt uns :)

Anyang Art park Herbstlich bunt und warm :) Meine Jogging Route :) 

Das ist meine Jogging Route. 

Nun muss ich mich diese Woche wieder an meine zwei Präsentationen hängen. Ich freue mich auf Mittwoch (ausnahmsweise!), da unser Professor angekündigt hat mit uns die derzeitige politische Lage durchzugehen. Es ist übrigens mein Lieblingsprofessor. Seine Vorlesungen sind anstrengend, jedoch sehr effektiv. Die derzeitge politische Lage (hat mal nichts mit Nordkorea zutun) ist extrem interessant. 

 

10November
2016

Busan

Dieses Wochenende (Do-So) haben wir in Busan verbracht. Busan ist eine wirklich schöne Stadt. Viel entspannter mit einem besseren Subway System und nicht so gehetzt. Die Menschen in Busan sind sehr freundlich und hilfsbereit. Wir haben den perfekten Zeitpunkt erwischt: super Wetter und kaum Touristen. Unsere Unterkunft "Dplan Backpacker" war wunderbar: günstig, sauber, super ausgestattet und leckeres Frühstück. Der Besitzer war immer hilfsbereit und gesellig. Unser Hostel war nur wenige Meter vom Strand entfernt und lag im beliebten Busanbezirk: Haeundae beach.  Neben Haeundae gibt es super schöne Plätze, die wirklich sehenswert sind. Busan hat eine wunderschöne Landschaft, die man wirklich erkunden sollte.

http://www.hostelworld.com/hosteldetails.php/Dplan-Backpackers/Busan/77685

Dongbaek Island

Wir haben uns entschieden beim schönen Sonnenschein-Wetter, Donbeak Island zu erkunden. Direkt am Haeundae Beach. Eigentlich brauch ich dazu nichts zu sagen. Der Weg dahin war wunderschön. Die Halbinsel ist über eine Holzbrücke/Holzpfad mit dem Strand verbunden. Man geht entlang der Bucht. Der einzige nervige Part waren die ganzen chinesischen Touristen. Nichts gegen chinesische Touristen, aber diese waren wirklich unverschämt und unhöflich. Mir wurde mehrmals einfach eine Kamera in die Hand gedrückt ohne vorher zu fragen. "Do photo, Do photo" schrien sie. Am Anfang war das noch amüsant. Am Ende wurde es einfach nur lächerlich. Ich wurde mehrmals weggeschubst. Aber gut das hat mich nicht davon abgehalten die schöne Landschaft und das Wetter zu genießen. Ich mein ich bin kräftiger als die meisten chinesischen Fräuleins dort, da muss man schon kräftig schubsen. Har Har Har. laughing Hier einpaar Schnappschüsse. 

Busan Tower

Gamcheon Culture Village

Songdo Beach


Es gibt einen wunderschönen Pfad, um den Strand zu erkunden. Songdo Beach ist vorallem im Sommer beliebt. 

Taejongdae Beach Resort

Dieser Strandabschnitt wurde nach dem König Taejongdo während der Silla Dynasty benannt (3Kingdoms period; Busan gehörte zu Silla). Jedenfalls war dies sein Lieblingsplatz und es ist mein Lieblingsplatz in Busan. 

Haedong Yonggungsa Temple

Busan Cinema Center and Cine Road

 

 Busan ist er Herz der asiatischen Filmindustrie. Jährlich findet ein Film Festival statt. Dies ist eins der wichtigsten Events im asiatischen Showbusiness. Korean Drama ist vorallem in Asien sehr beliebt. Mene Wohnheim-Mädels aus Taiwan und Malaysia sind Kdrama fanatiker. ´Jeden Tag wird Kdrama geschaut. Gut, manche Serien haben auch mich mitgerissen. Korea produziert vorallem viele Filme aus der Joseon Dynasty, sowie aus Goguryo. Dies ist extrem interessant, da Goguryo auch ein Teil von China's Geschichte ist. Die Goguryo war einst die größte (reichte bis nach China/Russland) und stärkste Dynastie. China ist davon überzeigt das Goguryo zu China gehört und nicht zu Korea. Ab diesem Moment hat Korea angefangen sich viel mehr mit Goguyro zu beschäftigen. Nun ist es einfach nur populär. In koreanischen Dramas wird ein Plot immer und immer wieder kopiert. War eine Serie erfolgreich, wird diese einfach kopiert, mit neuen Schauspielern besetzt. Natürlich wird es sehr dramatisch. Was wäre ein Korean Drama ohne Tod, Leid, Trauer. Irgendjemand ist totkrank oder die Person die man liebt stirbt am Ende usw. Happy Endings sind sehr selten. Selbst witzige Serien haben eine dunkle, traurige Seite. 

 Skywalk

Es gibt eine kleine, durchsichtige Brücke (30m). Man suggerierte uns "es fühlt sich an, als würde man auf Wasser laufen oder fliegen". Ich fühlte mich in meinen dunkel, braunen pantoffelüberzug eher fehl am Platz. Erst hieß es anstehen. Da dachte man OHHHH DAS WIRD COOL. Denkste! Man zieht über seine Schuhe einen hässligen Überzug und dann trottet man im Schneckentempo hinter der Masse hinterher. Fliegen? Über Wasser laufen? Nö, nicht wirklich. Man fühlt sich eher wie ein Trottel im Überzug. Ich möchte das hier nicht schlecht reden. Die Aussicht ist wunderschön. Dies ist der Platz, wo sich beide Meere treffen. Gelbes Meer sagt hallo zum Japanischen Meer. Aber dafür muss man nicht anstehen und 10 min vergeulden. 

So fühlt sich fliegen an

 

 

 

30Oktober
2016

Hagwon und Halloween

Lang, lang ist es her. Letzte Woche habe ich meine letzten Klausuren geschrieben. Leider, warten auf mich noch einpaar Hausarbeiten, Essays und natüriich Präsentationen. Letzten Freitag musste ich meine Kurse schwänzen. Hier in Korea ist "ATTENDANCE" ultra wichtig, also immer brav zur Vorlesung gehen. Leider, musste ich meine Global Leadership Gruppe in Stich lassen. Wir hatten eine Präsentation und wie gesagt ich hatte bessere Pläne^^ Jedoch habe ich meine Gruppe nicht wirklich in Stich gelassen. Ich habe einen Tag vorher meinen Part aufgenommen. So war ich eigentlich da, wenn auch nur per Video. Die Aufnahme war einwenig problematisch. Wir hatten letzten Donnerstag ein kleines Wasserproblem. Unser Wasser war gelb. Ja, den ganzen Tag. Verschmutzt und gelb. Das ist als würde ein weitentfernter Freund einen Abstecher zum Schimmel-Freund im Dorm machen. Also, es hat fürchterlich gestunken. Ist ja nicht so als ob es immer nach Rosen und Wiese bei uns riecht. Unser Dorm hat einen ganz bestimmten Gestank. Außen Müll und Abfluss und drinnen muffig, stinkig und stickig. Wie im Paradies. Es ist auch derzeit ein running Gag, wenn wir einen Platz in Korea besuchen und viel Müll vorfinden, sowie vom heimischen Geruch umgeben sind, sagen wir meisten "es fühlt sich an wie zuhause". Gut, halbsowitzig wenn man es schreibt. Total witzig vor Ort. Ich glaub ohne Humor überlebt man das Wohnen hier nicht. 

Also gut, Freitag. Es ging morgens früh nach Suwoon. Jeoju - Sofies iChat partnerin (iChat = English talk time with Koreans)- hat uns an der Station abgeholt und dann ging es auch zum Englisch Hagwon. Was ist ein Hagwon? Hagwon ist eine Art Schule nach der eigentlichen Schule. Es gibt verschiedene Arten von Hagwon. Englisch, Mathe, Chinessisch blabla. Also alle Kinder/Jugendliche verbringen ihre "Freizeit" nach der eigentlichen Schule in Hagwons. Manchmal geht es von der Schule zu Hagwon 1 danach zu Hagwon 2 bis man ca. um 19 uhr fertig mit der Welt ist. Hier ein Gruß an meinen Bruder. Du hast es in Deutschland echt gut^^

Unsere Hagwon Schule konzentriert sich eher auf Grundschüler. Die Hagwon-Leiterin erinnerte mich irgendwie eher eine vollblut-Lehrerin als eine Businessfrau. Mit Hagwon wird hier übrigens viel Asche gemacht. Jedenfalls ging sie mit uns den Ablauf und die Gruppen durch. Thema war "Halloween Party- trick or treat". Es gab verschiedene Stationen wo die Kleinen spielerisch Englisch lernen konnten. Von Bowling, Bingo, Mystery Grusel Grusel Box bis hin zu Trick or Treat Tour. Jeder von uns hatte 3 Gruppen über den Tag verteilt. Meine erste Gruppe war überschaubar und sehr sehr jung. In Korea waren diese Kinder 6-7 in Deutschland wären diese Kinder 5-6. Also sehr jung, zum Teil schüchtern, zum Teil anstrengend. Vorallem die jungspartie. Ich hatte in meiner Gruppe einen Klassenclown. Also gut unser Ablauf war ungefähr so:
Start: Mask, Face painting und Candybox basteln 
Meine Aufgabe: einfach nur helfen und darauf achten, dass mein Klassenclown nicht die Fliege macht. 

2.Station Trick or treat Tour (Zum Glück mit der Leiterin in Begleitung. Wofür ich überaus dankbar war. )
Die Hagwon Schule ist umringt von vielen, vielen Stores. Wir hatten 3 Läden (Brillenladen, Reisebüro und SweetRicecake Laden) als Anlaufstellen. Im Schneckentempo ging es von Laden zu Laden. Die Kinder murmelten etwas von Trick or treat und erhielten einpaar Süßigkeiten. 
3.Station: Bingo-spielen 
4. Station: Grusel Grusel Box (Gruselgeschichte auf englisch und dann anschließend in eine mysteriöse dunkle Box greifen und ertasten) Am Ende gab es eine Diskussionsrunde.
5. Station Bowling (manche Kinder verwechselten mich manchmal als Bowling Kegel) 

Ende: PIZZZZAAAAAAAAA 

Dies wiederholte ich dann mit meiner zweiten Gruppe (Alter:8-9) und dann mit meiner dritten Gruppe (Alter 10-12). Wir haben ca. um 12:00 gestartet und waren fertig mit allen Gruppen um 19:00. LANGEEER TAG. Es ging danach mit dem ganzen Team zu Ashley.  Eine Art all u can eat western food Restaurant. Ist lecker, kann man essen - ich mag nur kein All u can eat. Für den ganzen Tag haben wir auch Geld erhalten. Aufjedenfall eine tolle Erfahrung und besser als öde Vorlesungen^^

Im Dorm/Wohnheim angekommen waren unsere Mitbewohner mitten in der Vorbereitung für unsere Halloween Party am Samstag. Es wurde fleißig gebastelt und dekoriert.
Unsere Party gestern war ein voller Erfolg. Wir haben sehr sehr viele Menschen eingeladen (eig. haben wir immer einfach unsere Kursmitglieder eingeladen) Wir hatten Pizza, Burger und Chiiiiiiicken in Übermaß und ganz viel Soju, Bier sowie schrecklichen Wein. Es gab auch Babyflaschen Jack Daniels. Eigentlich sollten die Party nur von 19-24 Uhr gehen und danach hatten unsere Supervisor geplant alle rauszukicken. Jedoch waren unsere Supervisor viel zu betrunken und die Party endete ca. um 5 Uhr morgens.

Meinen heutigen Tag habe ich mit einen tolle Soju-Kater verbracht. Ich kann sagen mein Wochenende war ein voller Erfolg. Ich freue mich auf die kommende Woche - Es GEHT NACH BUSAN :D 

 

 

20Oktober
2016

Taean

Taean ist eine Stadt an der Westküste. Letztes Wochenende haben wir spontan beschlossen einfach mal irgendeine Stadt zu erkunden. Wir nutzen jede Gelegenheit  zur Flucht. Flucht vor unseren Schimmel-Wohnheim. So langsam wird es doch sehr anstregend. 

Jedenfalls Taean ist eine ziemliche kleine Stadt. Die Menschen sind freundlicher als in der Großstadt. Taean ist sehr chaotisch. Die Straßen sind nicht zu 100% ausgebaut und befahrbar. Es ist eine Stadt mit eigener Seele. Es wunderschöner Platz um einfach die Seele baumeln zu lassen. 

Über Nacht kann man das Bathhouse besuchen. Das ist eine Sauna, wo man günstiig übenachten kann und auch die Saunaräumlichkeiten benutzen kann. Umgerechnet kostet eine Nacht inkl. Saunabenutzung und Whirlpool 4,80€.

Günstig, schön und 'Entpsannung pur :) 

06Oktober
2016

Suri Sam (수리삼) & Everland (에버랜드)

저는 수리삼 에 가요 (Ich gehe zum Suri Mountain)

So langsam fällt es mir leichter koreanisch zu lernen. Die anstrengende Phase ist überstanden. Es fällt einem viel leichter koreanisch zu lesen oder bestimmte Wörter zu erkennen. Meine Lieblingswörter sind z.B. 우유 (Uyu/Milch) 커피(Keopi/Kaffee), 배고픈 (hungriiiiiig) ... Ja, ich bin noch ein Anfänger ^^ hoffentlich wird es besser in den nächsten Wochen. Unsere Lehrerin ist aufjedenfall sehr motiviert. Wir haben eigentlich kaum Zeit um alles sacken zu lassen. Nun ja. Mal sehen wie es sich entwickelt ^^

Sooo wir (Leadership Discoverey Klasse) waren klettern.Yippiii
Es ging wieder mit Sack und pack  hochhinaus. Fühlte sich an wie früher in der Schule. Ab gehts Leute:  Klassenaufflug. 

  

Die Luft in Korea ist leider total verschmutzt. Ab und zu muss man einen Mundschutz tragen.

War ein toller Ausflug.

Everland-Park 

Wer Adrenalin und Tiere liebt, sollte mal beim Everland-Park vorbei schauen. Die haben da alles. Neben Achterbahnen etc. gibt es auch eine Safari Tour und süße Pandas zum anfassen. Für Sudenten ist es relativ billig ca. 15 € (kein Vergleich zu deutschen Preisen). Einen Adrenalin Kick bekommt man garantiert auf dem T-Express. Das habe ich mir 2 mal angetant und es war wirklich angsteinflößend. 

 

 

 

02Oktober
2016

Paragliding Boryeong

Wer einen tollen Ausblick haben und etwas spezielles erleben möchte. Sollte bei Flytothesky einen Paragliding Kurs buchen. Dieses Team ist wunderbar. 

Wir haben letztes Wochenende Paragliding gebucht für 100.000W (umgerechnet 80 €). Wer  2 Wochen voraus bucht sparrt ca. 30.000W. Es war eine spontane Idee und wir hatten Glück, dass noch 2 Plätze frei waren. Wir sollten unseren Guider am Seoul Express Bus Station gegen 7:00 Uhr morgens treffen. Sofie und ich haben versucht früh ins Bett zu gehen, damit wir ausgeschlafen sind. Was wir nicht bedacht haben: es war Freitagnacht, die Menschen im Dorm scheren sich nicht um andere. Hier wurde rumgeschrien, gekocht, laut gelacht bis ca. 3Uhr morgens. Unmöglich einzuschlafen (Mein Zimmer befindet sich neben der Küche, wo alles stattfand). Um 5 Uhr morgens trudelte dann auch der Rest ein und fing an zu kochen, zu lachen und zu schreien. Gut, schlafen war echt unmöglich. 

Sofie und ich haben uns ca. gegen 6:00 morgens dann auf den Weg gemacht. Tott und unausgeschlafen^^ 
Um 7:00 haben wir Craig getroffen. Craig ist ein Amerikaner, der ein Paragliding Business in Korea mit anderen aufgemacht hat und nebenbei in Seoul Sport studiert und dazu nebenbei im Fitnessstudio arbeitet. Er hat uns abgeholt mit vielen anderen und dann ging es in seinem Van ab nach Boryeong. Eine kleine Stadt an der westlichen Küste. Man braucht ca. 2-3 Stunden von Seoul aus. Es war eine lustig Fahrt, jedoch auch dort: keine Möglichkeit zum Schlafen. 

Irgendwann angekommen haben wir die anderen "Springer" kennen gelernt. Es ging mit Sack und Pack im Anhänger (im Auto gab es kein Platz mehr) hochhinaus. Die Fahrt war illegal und gefährlich. Sehr zu empfehlen, da man extrem viel Spaß hat. Jemand mit Höhenangst, sollte ansich soetwas meiden. 

Der Sprung ansich war atemberaubend und spaßig. Hier einpaar Eindrücke :D 

Nach dem Sprung hat uns Craig sein Van gegeben, womit wir dann zum Strand fahren durften.

So sieht man übrigens aus, wenn man die Zip Line nimmt. Verwuschelt und glücklich :D 

Dieser Fratz saß die ganze Zeit auf der Theke und genoss die Aufmerksamkeit, wie ein kleiner Löwe. Schrecklich süß. AWWW

Vergleicht man einen koreanischen Strand mit einem europäischen, kann man eins feststellen: Hier liegt keiner faul herum. Obwohl es ziemlich heiß war, wollte hier keiner seine Zeit damit verschwenden sich zu bräunen. Bräunen ist hier auch nicht wirklich iim Trend. Koreaner mögen bleiche Haut. Am Strand gab es unendlich viele Fisch-Restaurants. Fisch, Oktopus, Garnellen usw. Man kann sie lebendig im Aquarium beobachten und dann auswählen. Und danach futtern. Guten Appetit :D 

Alles in Einem war es ein gelunger Tag und es ging im Express Bus nach Hause. Endlich Zeit zum Schlafen. 

27Sept
2016

Kaum Zeit für Nichts. Aber für Alkohol ist immer Zeit

Langsam rücken unsere Prüfungen näher. Es gibt soviel vorzubereiten. Eigentlich hat man kaum Zeit und wenn man mal eine freie Minute findet, will man nur ins Bett und einfach nur abschalten. Unsere Gruppenpräsentationen sind eine Herausforderung. Wir haben unterschiedliche Ansichten sowie Erwartungen. Einen gemeinsamen Termin zufinden ist fast unmöglich. Meistens organisieren wir uns über Kakatalk und tauschen Informationen aus. Manchmal weiß man gar nicht was der andere macht. Jeder zieht irgendwie sein Ding durch. Das ist für mich eine echte mentale Herausforderung. Ich möchte vieles perfektionieren und trainieren. Aber dies ist kaum möglich. Man versucht höflich zu sein, aber manchmal wird einem alles zuviel. Die Probleme im Wohnheim sind da weniger hiflreich. Jeder ist krank, manche sind überfordert und schlecht gelaunt. Manche sind echt depressiv hier. Aucuh wenn ich manchen hier helfen möchte, solangsam geht mir die depressive Stimmung auf den Keks. Die meisten hier verbringen sehr viel Zeit im Wohnheim,da ist es verständlich das man irgendwann gereizt und depressiv wird. Zum Glück hatten wir auf unserem Universitätsgelände ein Festival. Jährlich veranstaltet die Anyang Universität eine 3-tägige Feier, wo Studenten auftreten, Essen/Trinken vekaufen oder andere Sachen anbieten. Es war sehr gesellig und alkoholreich.

Wir hatten eine riesen Bühne. Täglich wurden Sänger/Bands eingeladen. Am letzten Tag hatten wir einen berühmten Rapper (auf seinen Namen komme ich gerade leider nich^^) und eine "SEXY" girlsgroup. Das war mal eine Abwechselung. Diese Mädels zeigten einfach alles und hümpften von rechts nach links. Erinnerte einen manchmal an einen Aerobic Kurs. War aber sehr ansehnlich. Am Ende gab es ein tolles Feuerwerk.

Wir hatten einen Stand, wo wir heimische Sepisen/Spiele angeboten haben. Ich habe irgendwo "deutsche Prezel" gefunden - natürlich koreanisch interpretiert^^ also gefühlt mit Käse oder Würstchen. Unsere Künstler haben angeboten ein Potrait zu zeichnen gegen eine kleine finanzielle Unterstützung. Die Taiwan Mädchen haben Bubble Tea hergestellt (Natürlich nach ihrer zuckersüßen Art :D ) Die kasachischen Mädchen haben den Koreaner gezeigt wie toll die kasachische/russische/mayonaisische Küche ist (ich muss sagen ich liebe es auch - schmeckte wie bei Mama).. Ich habe die Menschenkinder Bierpong gelehrt ^^ Manche wollten Bier mit Soju mischen ayayay surprised . Wie schon vorher erwähnt - dies ist der Renner hier.

 

 

Das waren die Anyang Cheerleader :D Süß oder? 

Unser kleiner Snack - Notiz an mich: wenn man teilt, sollte man schneller sein als die anderen ^^ Schlussendlich konnte ich meinen kleinen Hunger mit chiiicken befriedigen. Pizza gab es nicht mehr :( 

 

 

 

 *Sorry für die wenigen Blogeinträge. Zeit in Korea ist goldwert und meistens nutze ich meine Zeit für Sport oder einfach für eine kleine Entspannungspause im Bett. Manchmal ist es auch notwendig einfach alleine raus zugehen, um sich mal zu sammeln. Man ist immer von Menschen umgeben. Wirklich IMMER. Im Dorm tummeln sich viele Koreaner, die wollen mit dir reden, dich kennen lernen usw. Das ist echt toll, aber es ist irgendwann zuviel und erschöpfend.

Bis zum nächsten Mal. Ich versuche öfters zu schreiben^^

 

 

 

 

 

 

 

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